Willkommen auf der Webpräsenz unserer Bürgerinitiative "Stellinger Deckel".

Liebe Nachbarn, Betroffene und Interessierte!

Sie haben es sicher der Tagespresse entnommen: Der Autobahnausbau der A7 auf Stellinger Gebiet rückt in greifbare Nähe. Die gute Nachricht ist, dass der von uns geforderte Autobahndeckel in jedem Fall kommt – allein es stellt sich die Frage, welche Umsetzungsform hier im Einzelnen planerisch von Stadt und Bund angestrebt wird – und wie, wann und warum.

In diesem Jahr werden die Weichen für die Zukunft unseres Stadtteils gestellt, denn diese Baumaßnahme beeinflusst unsere Umgebung nachhaltig – nicht nur während der Bauphase, sondern auch dauerhaft danach. Tiefgreifende Veränderungen stehen uns allen in den kommenden Jahren bevor. Werden auch Sie aktiv und kämpfen Sie mit uns für eine lärm- und verkehrspolitisch vertretbare Durchführung der geplanten Verbreiterung der A7. Lassen Sie uns versuchen, Einfluss auf die Feinplanung zu nehmen, indem wir unsere Forderungen und Wünsche gemeinsam formulieren und an die Behörden und die politischen Gremien und Entscheidungträger weiterleiten. Geben Sie dem Stadtteil Stellingen eine Stimme!

Die Bürgerinitative Stellinger Deckel hat sich deshalb als Mitglied des Bürgerkomitees Stellingen aktiv für eine Demonstration eingesetzt und zur Vorbreitung maßgeblich beigetragen.

Aufruf zur gemeinsamen Demonstration am

Freitag, 11. Juni 2010

unter dem Motto "Deckel drauf - Verkehr raus"

Demo-Beginn: 18:00 Uhr
Rathaus Stellingen, Basselweg 73
22527 Hamburg-Stellingen

Endkundgebung: ca. 19:00 Uhr
Kreuzkirche, Wördemannsweg 41
22527 Hamburg-Stellingen

Für unseren Stadtteil machen wir uns stark: Wir kämpfen für die Berücksichtung
folgender Anliegen bei der Erstellung des Planfeststellungsverfahrens:

- "Ortumgehung Stellingen am Eimsbüttler Marktplatz" - nachhaltige Verkehrsplanung,
die zur dauerhaften Entlastung unseres Stadtteils beiträgt.

- KFZ-taugliche A7-Ersatzbrücke im Wördemannsweg während der etwa
vierjährigen Bauperiode zur Aufrechterhaltung des Verkehrs.

- Bestmöglicher, wirkungsvoller Lärmschutz für die Bürgerinnen und
Bürger während und nach der Bauphase.

Über eine rege Teilnahme an der Demonstration würden wir uns sehr freuen. Noch können wir Einfluss auf die laufenden Gestaltungspläne unserer Lebensräume nehmen. Lassen wir uns diese Chance nicht entgehen - es ist in unser aller Interesse!

 


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Leider mussten wir in  letzter Zeit zunehmend feststellen, dass durch die unzureichende und teils unwahre Berichterstattung in den Medien sowie durch die gezielte Unterwanderung unserer Arbeit durch einige bestimmte Personengruppen in der Öffentlichkeit zum Teil Unklarheit bzw. ein ganz falsches Bild über unsere offene Bügerinitiative und unsere Zielsetzungen herrscht. Wir nehmen dies zum Anlass für eine differenzierte Aufstellung über unsere Bürgerbewegung mit ihren Aktivitäten und Leitsätzen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung – bitte kontaktieren Sie uns (siehe Kontakt).

WORUM GEHT ES:

Ja, es geht wirklich bald los: Die A7 wird im Bereich Hamburg verbreitert – im Bereich Stellingen von derzeit sechs Spuren auf mindestens acht Spuren. Hiermit sind viele stadtplanerische und verkehrstechnische Probleme verbunden, die unseren Alltag jahrelang beeinflussen und gravierende Veränderungen mit sich ziehen werden. Wir fordern hier mehr Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger, damit wir uns für eine bestmögliche, gemeinsam mit allen Betroffenen erarbeitete Lösung dieser anstehenden Konflikte stark machen können.

WER SIND WIR – UND WER NICHT?

Wir sind eben KEINE geschlossene Gesellschaft, KEINE auf engstem Raum und mit Scheuklappen agierende Interessengemeinschaft und schon gar KEIN eingetragener Verein.
Wir kämpfen auch nicht – wie gern von den Medien und Einzelpersonen propagiert - nur für die Bewohner der einen oder anderen Straßenseite unserer Gründungsmitglieder – es geht uns um viel mehr. Somit sind wir eben NICHT bloß als ein Gegenstück zu den diversen Vereinen und Interessengemeinschaften zu betrachten. Wir verstehen uns vor allem als eine Plattform für alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger, seien es Kleingärtner, Anwohner oder Autofahrer u. v. m.

Wir sind eine offene Bürgerinitiative mit einem harten Kern von ca. sechs aktiven Mitgliedern. Wir sind unparteiisch, demokratisch und bemühen uns stets um eine sachliche Diskussion, denn wir sind überzeugt, dass man nur mit Diplomatie und gegenseitigem Respekt Erfolge erzielen kann. Bei uns ist jeder interessierte Bürger gern gesehen, wir wünschen uns noch viel mehr aktive Mitstreiter, denn wir organisieren alles ohne fremde Hilfe oder Spendengelder. Gestalten Sie unsere Arbeit aktiv mit und kommen Sie zu unseren Versammlungen, die wieder regelmäßig ab Herbst 2009 stattfinden werden.

WAS WOLLEN WIR?

Wir fordern eine zeitnahe Information der betroffenen Bürger in Stellingen, Eidelstedt und im gesamten Bezirk Eimsbüttel in puncto Autobahnausbau und damit einhergehende Stadtteilplanung durch die Behörden und die Politiker.

Wir wünschen ein einvernehmliches, bestmögliches Gesamtkonzept für die Stadtteilneugestaltung, bei dem jeder interessierte Bürger in die Planung und Gestaltung mit eingebunden wird.

Hierbei wollen wir möglichst viele Interessengruppen in die Arbeit integrieren und gemeinsam aus ihren unterschiedlichen Vorstellungen einen nachhaltigen, dauerhaft von allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den zuständigen Behörden und Politikern tragbaren Kompromiss erarbeiten.

Wir wünschen uns eine umfassende mediale Berichterstattung über die lokale Presse hinaus, denn:

Wir möchten eine Informations- und Diskussionsplattform für ALLE sich angesprochenen Bürger schaffen, nicht nur die im Imbekstieg oder in Stellingen, bieten. Der Ausbau der A7 auf Hamburger Gebiet geht weit mehr Menschen an als nur die direkt betroffenen Anwohner!

Wir wünschen uns daher die Beteiligung möglichst vieler Bürger aus Hamburg-Stellingen und den umliegenden Stadteilen, aber auch Pendler, die vom Ausbau der A7 ebenfalls in großem Ausmaß betroffen sein werden, sind gern bei uns gesehen.

WAS WOLLEN WIR NICHT?

Wir wollen keine Grabenkämpfe. Wir wollen keine Gerüchte, sondern versuchen, unverfälschte Fakten zu liefern. Daher verlassen wir uns auch nicht auf Hörensagen, sondern sprechen DIREKT mit Politikern und Behörden und anderen Gremien und vor allem anderen Menschen in unserem Stadtteil!

Wir wollen nicht, dass dieses wichtige Thema, das so viele Menschen betrifft, in der medialen Berichterstattung zu einem Straßenkampf im Imbekstieg heruntergespielt und damit ad absurdum geführt wird.

Wir wollen keine persönlichen Beleidigungen und Anschuldigungen oder gar Verleumdungen, sondern sachliche (Streit-)Gespräche und konstruktiven Ideenaustausch.

Wir wollen keine Ausgrenzung – wir wollen Integration, Vielfältigkeit und Diskussion! Machen Sie von Ihrem Recht auf demokratische Meinungsäußerung Gebrauch und unterstützen Sie uns.

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